Nicht erst seit Jennifer Lopez und Kim Kardeshian wissen Menschen weltweit um die Attraktivität eines wohlgeformten Gesäßes. Der Begriff Brazilian Butt Lift ist in aller Munde. Der Po ist wie sonst nur die Brust ein Ausdruck geschwungener weiblicher Formen und somit tief mit dem Thema „Frau-Sein“, Attraktivität und Weiblichkeit verbunden.

Vorweg genommen: Das Ziel einer Behandlung ist bei uns keinesfalls, einen riesigen Hintern zu formen! Obwohl das Brazilian Butt Lift hiermit assoziiert wird, sollte maßloses Volumen niemals Ziel einer solchen Operation sein. Das Gegenteil ist der Fall. Bei einem schönen Po geht es nicht (nur) um Volumen, sondern vielmehr um Form. Patientinnen kommen oft zu uns und klagen trotz einer makellosen Figur über störende Fettpolster an den Oberschenkelaußenseiten. Diese auch als Reiterhosen bezeichneten Fettpolster werden in vielen Fällen dadurch besonders betont, dass oberhalb zum Po hin eine Delle entstanden, die das Problem der Reiterhose noch verstärkt. Diese Delle entsteht durch den Verlauf des großen Gesäßmuskels (Glutaeus-Major-Muskel), der eher mittig verläuft und oben seitlich an der Pobacke eine Delle entstehen lässt. Dieses „Loch“ ist oftmals sogar in eng sitzenden Hosen oder Abendkleidern sichtbar und gibt dem Po sodann einen hängenden-schlaffen Ausdruck.

Über zwei Wege lässt sich das Po-Volumen wieder aufpolstern und eine wohlgeformte Proportion herstellen: Eigenfetttransfer (Lipofilling, Fetttransfer) oder Implantat-Vergrößerung. Oftmals kann auch eine Kombination aus beidem die Lösung darstellen. Dazu aber weiter unten mehr.


Für wen ist die OP geeignet
Vermissen Sie ein wenig Volumen in engen Hosen und im Bikini? Wären schönere Rundungen wünschenswert? Dann sind Sie vielleicht die perfekte Kandidatin für eine Po-Vergrößerung. Die Frage ist nur: reicht Ihr Fettgewebe im Körper, um die OP nur mit Fetttransfer durchzuführen, oder muss bei Ihrer Po-Vergrößerung vielleicht auf ein Implantat zurückgegriffen werden? Normalerweise macht bei Menschen das Fettgewebe zwischen 10 und 30% des Körpergewichts aus. Wiegen Sie also 60 Kilogramm verfügen Sie im Schnitt über 10kg Fettgewebe. Allerdings ist dieses Fettgewebe verteilt über den ganzen Körper. Ein großer Teil findet sich flächig unter der Haut und tief im Inneren des Bauches und kann gar nicht abgesaugt werden.

Für eine Po-Vergrößerung (Brazilian Butt Lift) benötigen wir pro Gesäßseite allerdings etwa 1000ml Fettgewebe, was in etwa der Menge von 4 Stücken Butter entspricht. Für beide Seiten also etwa 8 Stücken Butter. Eine Po-Vergrößerung mit Eigenfett alleine ist also nur dann möglich, wenn Sie über diese Menge an Fettgewebe verfügen. Ob dies der Fall ist oder nicht, werden wir mit Ihnen zusammen im Berstungsgespräch herausfinden. Auch mit weniger Fettgewebe lassen sich Ergebnisse erreichen, allerdings sind diese dann „dezenter“. Dennoch eine Überlegung wert.

Die Alternative besteht in der Verwendung eines Implantats zusammen mit Eigenfett. Diese OP ist zwar etwas komplizierter, allerdings führt siesicher zum Erfolg, weil über das Implantat eine sichere Vergrößerung auf das Wunschvolumen möglich ist. Wir verwenden in diesen Fällen deutsche Implantate der Firma Polytech, da uns Qualität und „Made in Germany“ sehr wichtig ist.


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Die Po-Vergrößerung mit Eigenfett

In einem ersten Schritt werden alle zuvor definierten Fettpolster mittels der modernen Wasserstrahl-assistierten Liposuktion (WAL-Liposuktion) abgesaugt. Zu den typischen Stellen gehören hierbei die Flanken, Hüften, der Bauch, eventuell die Oberschenkel und die Oberarme. Das Fett wird dann für die Injektion vorbereitet und in das zuvor gemeinsam im Stehen Areal am Po injiziert. Das Fett wird tief am Muskel gleichmäßig verteilt und polstert verlorenen gegangenes Volumen natürlich und gleichmäßig auf. Das Ergebnis ist sofort zu sehen. Narben entstehen am Po überhaupt keine, lediglich an den Stellen, wo zuvor abgesaugt wurde entstehen Narbe in der Länge eines 1-Cent Stücks.

Die Po-Vergrößerung mit Eigenfett und Implantat

Reicht das eigene Fettgewebe nicht für eine solide Po-Vergrößerung aus, verspricht das klassische Brazilian Butt Lift mit Implantat und Eigenfett mehr Erfolg. Technisch betrachtet funktioniert der Fetttransfer genau wie oben beschrieben, allerdings wird zusätzlich ein speziell für die Po-Vergrößerung vorgesehenes Implantat in den großen Gesäßmuskel (Glutaeus Maximus) eingebracht. Größe und Form dieses Implantats richten sich nach Ihren Wünschen und werden vor der OP festgelegt. Über einen Schnitt in der Po-Ritze wird dann die Tasche für das Implantat vorbereitet und das Implantat in diese Tasche eingelegt. Feine Schläuche führen den Bluterguss nach außen ab. Während das Implantat im Muskel selber zu liegen kommt, wird das Fett zusätzlich oberhalb des Muskels eingespritzt und bildet eine abpolsternde und natürlich Gewebeschicht. Richtig eingebracht ist das Implantat nicht tastbar und nicht spürbar.


Was passiert danach / was ist zu beachten?
Die Nachbehandlung ist kompliziert – egal ob Sie die Po-Vergrößerung mit Eigenfett alleine oder mit der Kombination aus Po-Implantat und Eigenfett erhalten. Denn das transplantierte Fett muss vor Druck geschützt werden und dies ist am Po relativ kompliziert. Sitzen und auf dem Rücken liegen ist in den ersten 2 Wochen vollständig untersagt und auch hiernach für weitere 2 Wochen nur eingeschränkt möglich. Die volle und normale Belastung kann erst nach 3 Monaten erfolgen. Diese Operation muss also gut geplant und in das Leben integriert werden. An den Entnahmestellen des Fetts schützt sogenannte Kompressionsware, welche Sie von uns erhalten, das Resultat und hilft der Haut bei der Rückbildung.

Die OP findet in jedem Falle in kurzer Vollnarkose statt und ist mit einer Übernachtung in der Klinik verbunden. Die Schmerzen sind eher gering (Eigenfetttransfer alleine) bzw. stärker (bei Kombination mit einem Implantat).


zu erwartendes Ergebnis und Risiken
Bei Po-Vergrößerung alleine mittels Eigenfett geht aus unserer Erfahrung etwa 30% des Fettgewebes verloren, während der Rest einheilt und als lebendige Zellen dauerhaft ein Ergebnis sichert. Daher transplantieren wir bei der Po-Vergrößerung mehr Volumen, als wir am Ende als Ergebnis haben möchten, da die 30% Verlust sozusagen mit eingerechnet sind. Nikotinabusus (Rauchen) ist absolut verboten und muss um die OP herum eingestellt werden, da hierdurch nicht nur das transplantierte Fett sondern das Ergebnis insgesamt gefährdet wird.

Bei Po-Vergrößerungen mit Implantat und Eigenfett gelten die Risiken auch in Bezug auf das Implantat. Dieses muss im Laufe des Lebens eventuell gewechselt werden. Auch kann es in der frühen Phase verrutschen oder sich entzünden und muss dann neu eingebracht werden. Hier ist eine besondere Mitarbeit des Patienten und eine enge Abstimmung mit unserer Klinik eine Voraussetzung, damit sich beide Seiten nach der kritischen Phase von 4-6 Wochen über ein gelungenes Ergebnis freuen können.


Kosten
Die Kosten der Po-Vergrößerung liegen zwischen etwa 7000.- Euro für die Fettabsaugung und den Eigenfetttransfer alleine und etwa 9500.- Euro für die Kombination von Implantat und Eigenfett. In diesen Kosten sind – zumindest in der Praxisklinik am Rosengarten – bereits alle Nebenkosten enthalten. Sie werden sehen, dass wir Ihnen eine auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Kostenberechnung mitgeben, die alle Nebenkosten enthält und Ihnen somit 100% Kostentransparenz und somit Planungssicherheit bietet.



Details zur OP

Narkose: Vollnarkose
Dauer der OP: ca. 3 -5 Stunden
Nachsorge: stationäre Operation, Kühlung und Schonung für 3-4 Tage, Druckvermeidung für mehrere Wochen, Fadenentfernung nach 5-10 Tagen
Gesellschaftsfähigkeit: (z.B. Einladung zum Dinner): 14-21 Tage
Sport: frühestens nach 3 Monaten
Schmerzen: mittel-intensiv
Kombination mit anderen Eingriffen: Eigenfetttransfer in die Gesichtsfalten

 

Patientenstimmen

„Es gibt ja kaum Kliniken, die eine Po-Vergrößerung mit Implantaten anbieten. Daher war ich sehr froh, dass ich Dr. Spanholtz gefunden habe. Er hat beides gemacht: Fett und Implantat. Ergebnis ist hammer. Erstmal war ich ein wenig verunsichert ob das nicht zu groß ist für mich, aber am Ende werde ich oft angesprochen und alle finden es klasse. Danke nochmals.“

„Eigentlich wollte ich ein Implantat aber wir haben es dann mit Fett alleine gemacht. Bin damit sehr zufrieden. Ich brauchte allerdings so etwa 3 Wochen um mich zu berappeln und da ich im Service arbeite musste ich mir entsprechend freinehmen. Schmerzen waren gering. Die Klinik ist super und Dr. Spanholtz sehr cool. Ich würde immer wieder zu ihm gehen, wenn ich noch was machen lassen wollte.“